Eiserner Mann mit Blick auf den Kupfernen Knopf im Klever Forstgarten

Niederrhein Tourismus



Im 17. Jahrhundert machte der brandenburgische Statthalter im Herzogtum Kleve, Johann Moritz von Nassau-Siegen, sich zum Ziel, seine Residenzstadt und ihr Umland zu einer nie da gewesenen Parklandschaft umzugestalten. Mit den Klever Gärten setzte er sich ein Denkmal, das von Berlin bis Versailles vielfach als Anregung diente.
Jakob van Campen, der mit der Ausführung der Arbeiten betraut war, legte als zentralen Punkt den Sternberg an, von dem 12 Alleen ausgingen, die auf besondere Aussichtspunkte gerichtet waren.
Besonderer Blickfang ist bis heute das Amphitheater am Springenberg. In der Art eines antiken Theaters staffeln sich Böschungen und Mulden am Berghang, auf verschiedenen Terrassen spiegelt sich das Himmelsblau in Teichflächen. In der Mitte thront eine Statue der Pallas Athene.
Zur Feier des 400. Geburtstags von Johann Moritz wurde 2004 der von ihm 1653 errichtete „Eiserne Mann“, der 1794 zerstört worden war, am historischen Standort mit einer Skulptur von Stephan Balkenhol wieder errichtet.
(Text entnommen der Homepage der Stadt Kleve, Historische Gartenanlagen)

Kategorien

  • Kultur
  • Wettbewerb 2018

Autor

Eugen Furch

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